Selten gut versichert: Sanitätsfachhäuser

Die Fachzeitschrift "MTDialog" meldete vor einiger Zeit, dass "drei von vier Sanitätsfachhäusern nicht sachgerecht abgesichert" sind. Eine Nachricht, die nicht unbedingt verwundern muss, denn die Zahl der Sanitätsfachhäuser in Deutschland ist überschaubar. Für Versicherungskonzerne ist die "Zielgruppe Sanitätshäuser" einfach zu klein, um spezielle Konzepte zur Absicherung aufzulegen. Daher greifen viele Inhaberinnen und Inhaber von Sanitätshäusern zu handelsüblichen Versicherungen. Diese weisen aber sehr oft große Lücken auf, die im Schadensfall richtig teuer werden können.

Ein Risiko, das Sie nicht eingehen müssen. Denn wir haben ein Absicherungs-Paket, das exklusiv auf die Bedürfnisse von Sanitätsfachhäusern zugeschniten ist.

Ein Pilotprojekt für Ihre Sicherheit

Eine gemeinsame Aktion des Fachverbands für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost e.V. mit dem Heilwesennetzwerk kam zu dem Schluss, dass Sanitätsfachhäuser und Orthopädietechnik ein Versicherungsproblem haben. Grob lassen sich laut den Ergebnissen eines Pilotprojekts zwei Arten der inadäquaten Absicherung feststellen:

  1. Etwa 60-70 Prozent aller Betriebe haben sogenannte „Handwerkspolicen“. Sie sind also in der Grundgesamtheit aller Innungsberufe versichert. Damit werden jedoch automatisch die arzt- (z.B. Ganganalyse sowie alle anderen Messungen und Interpretationen) oder apothekerähnlichen Tätigkeiten (Herstellung, Anpassung, Abgabe medizinischer Hilfsmittel) nicht rechtsverbindlich eingeschlossen, denn es sind ja keine handwerksüblichen Tätigkeiten.
  2. Der Rest hat sich mit Heilwesenpolicen eingedeckt. Damit sind diese Risiken zwar versichert, allerdings in einer Versichertengemeinschaft mit Ärzten und Apothekern. Da der Preis eine Summe der Gesamtrisiken darstellt, zahlen diese Sanitäts- und Orthopädie-Fachbertriebe gemessen am realen Bedarf überteuerte Prämien.

Dass solche unsachgemäßen Absicherungen kein Schicksal sind, beweist seit einigen Jahren eine Lösung des Heilwesennetzwerks. Von dem genossenschaftlich organisierten Zusammmenschluss gibt es ein Spezialkonzept, das eine Synthese aus klassischen Handwerkspolicen und den berufsrelevanten Heilwesen-Absicherungen darstellt. Wichtige Punkte des Spezialkonzepts sind:

  • Heilwesen-Haftpflicht auf Arzt- und Apothekenniveau, also inkl. aller Heilwesen-Risiken
  • Versicherungsschutz bei Rezeptverlust bis 50.000 Euro
  • Volle Freizügigkeit von Waren und Werten bis 1,5 Mio. Euro
  • Mitversicherung aller Abgabe- und Anpassorte zum vollen Versicherungswert
  • Ersatz von älterer Werkstatttechnik und Sachwerten aller Art zum aktuellen Neuwert
  • Ersatz von fehlerhaft angepassten oder ausgeführten Hilfsmitteln
  • Verzicht auf Einbeziehung der Mitarbeiter in der Kreis der „Repräsentanten“ – damit sind auch Vermögensschäden am Unternehmen durch Missgeschicke der Mitarbeiter versichert

Durch die Beschränkung der versicherbaren Unternehmen auf Innungsbetriebe der Gesundheitsgewerke wurde gegenüber klassische Heilwesenpolicen eine signifikante Prämienreduzierung erreicht. Zudem konnte das Heilwesennetzwerk aufgrund der geringeren Risikolage des Spezialkonzepts für die Gesundheitshandwerk-Verbände und deren Mitglieder einen attraktiven Rabattrahmen anbieten. Analog dazu gibt es Spezialkonzepte für Zahntechniker und Dentallabore sowie die optischen und akustischen Gesundheitsgewerke, da sich auch hier die Risikostrukturen im Detail unterscheiden.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden mittlerweile 10% der Mitgliedsunternehmen des Fachverbands für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost beraten und bis auf eines haben sich alle für das Konzept entschieden oder sind aktuell in der Entscheidungsphase. Über diese Aktion berichtete auch MTDialog

Unser Tipp


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Unsere Leseempfehlung

Der Artikel in der Zeitschrift Medizintechnischer Dialog (MTD) über das Pilotprojekt des Heilwesennetzwerks mit dem Fachverband für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost e.V.

 

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