Sanitätsfachhäuser – eine zu kleine Zielgruppe?

Wenn es um die Absicherung von Heilberufen geht, dann stehen in der Regel Mediziner bei Versicherungskonzernen im Mittelpunkt des Interesses. Denn diese Berufsgruppe ist von beträchtlicher Größe, so dass sie von vielen Versicherern als lukrative Zielgruppe erkannt wurde. Apotheken und deren berufsspezifische Bedingungen fallen dagegen oft unter den Tisch. Gleiches gilt für Fachärzte, in deren Praxen vielfach kostspielige Geräte genutzt werden, die mit den üblichen Mitteln nicht abgesichert werden können. Ein richtiges Mauerblümchendasein in der Welt der Absicherungen fristen aber Sanitätsfachhäuser. Zwar unterliegen auch diese Gesundheitsdienstleister speziellen Bedingungen, doch bei den angebotenen Versicherungslösungen wird das kaum berücksichtigt. Die Risiken und Nebenwirkungen dieser Lücken müssen die Inhaber von Sanitätshäusern genauso tragen wie viele Apotheker und Fachärzte. Im Schadensfall kann das unter Umständen existenzbedrohend sein.

Doch das muss nicht sein: Es gibt tatsächlich einige Absicherungslösungen, die die berufsspezifischen Besonderheiten des Sanitätsfachhandels berücksichtigen. Ganz so, wie es einige spezielle Absicherungen für Mediziner leisten. Dass dies tatsächlich so ist, davon hat sich nun der Fachverband für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost überzeugt und ein Pilotprojekt ins Leben gerufen.

 

Ein Netzwerk für die Gesundheitsbranche

Der Partner des Pilotprojekts zur adäquaten Absicherung von Sanitätsfachhäusern und Orthopädietechnik ist das Heilwesennetzwerk. Das HWNW ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluß von Anbietern und Organisationen der Heilwesenbranche. Ausgelöst durch den weitgehenden Rückzug der Versicherungswirtschaft aus der Haftpflichtversorgung selbständiger Hebammen, haben sich exponierte Personen wie der bekannte Versicherungsrechtler Prof. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität Berlin), Fachleute wie der Heilwesen-Versicherungsexperte Horst-Peter Schmitz und Unternehmen wie der Spezialversicherer für Heilberufe PharmAssec zusammengetan, um sich dafür einzusetzen, den Haftpflichtschutz der Heilwesenberufe zu optimieren, statt ihn sukzessive abzubauen, wie bei selbstständigen Hebammen geschehen.

Mittlerweile bietet das Heilwesennetzwerk seinen Mitgliedern – das sind unter anderem Vereine und Verbände im Heilwesenbereich, Kliniken und Pflegeinstitutionen, Dienstleister sowie Multiplikatoren – ein breites Angebot von Konzepten, Produkten, Dienstleistungen und Services.

Im Frühjahr 2015 hat es eine Empfehlung dem HWNW ermöglicht, dem Geschäftsführer des Fachverbands für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost, Martin Sinell, ein eigenes Konzept vorzustellen. In einem zweiten Schritt wurden dann in zwei Vorstandsbetrieben des Verbands jeweils eine umfangreiche Absicherungsanalyse durchgeführt und diese detailliert dokumentiert. Daraufhin wurde beschlossen, trotz früherer negativer Erfahrungen mit Angeboten von Versicherern, die Dienstleistung des HWNW im Mitgliederkreis bekannt zu machen und zu empfehlen. Mittlerweile sind 10 Prozent der Mitgliedsunternehmen beraten worden und bis auf eines haben sich alle für das Konzept entschieden oder sind aktuell in der Entscheidungsphase. 

Das Heilwesennetzwerk hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, seinen Mitgliedern jeweils sachgerechte, passgenaue und rechtssichere Versicherungskonzepte anzubieten. Dieses ist bisher für Kliniken, Santorien, Chirurgen, Hausärzte, Apotheker und eben auch für den Sanitätsfachhandel und die Orthopädietechnik gelungen. Für Hebammen, gründet das Heilwesennetzwerk gerade zusammen mit Hebammenverbänden und einzelnen Gesundheitspolitikern ein gesondertes Kompetenzteam, um den Druck auf die Versicherungswirtschaft zu erhöhen, endlich auch für selbständige Hebammen wieder risikogerechte und bezahlbare Versicherungsangebote zu schaffen.

Verband empfiehlt Sanitätshäusern Versicherungsinventur

Noch immer sind viele Sanitätshäuser nur sehr lückenhaft abgesichert. Auf die zum Teil prekäre Situation ist nun der Fachverband für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost aufmerksam geworden. Für seine Mitglieder hat der Verband aber eine Empfehlung: Das Heilwesennetzwerk.

„Die am Beispiel von zwei Vorstandsunternehmen durchgeführten Analysen der bestehenden Versicherungssituation mit aufgezeigten Schwachstellen bzw. Möglichkeiten war professionell und seriös. Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihnen diesen Service zu empfehlen“, schreibt der Fachverband an seine Mitglieder. Wie die Beratung durch das Heilwesennetzwerk für die Mitglieder ausgeht, davon hat der Fachverband eine klare Vorstellung: „Im Ergebnis sollte sich Ihr Versicherungsschutz zumindest kostenneutral verbessern, sofern sich nicht sogar Kostenvorteile für Sie ergeben.“

Der Service der "Absicherungsinventur" ist für Fachverbandsmitglieder kostenlos.

Ihr Ansprechpartner für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist Michael Jeinsen, Vorstandtsmitglied des Heilwesennetzwerks.

Das komplette Empfehlungsschreiben

Aktuelle Informationen für unsere Mitglieder
im Juni 2015

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es geht um Ihre betrieblichen Versicherungen; bitte lesen Sie trotzdem weiter: Anhand unserer stichprobenhaften Untersuchung im Vorstand besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrzahl unserer  Betriebe nicht richtig (bzgl.Risiken, Standorte, Regulierungsprozess u.a.) versichert sind.
    Durch Zufall bin ich auf das genossenschaftlich organisierte  Heilwesennetzwerk RM eG  gestoßen, das u.a. eine Dach-Police anbietet, die nicht nur die handwerklichen Risiken, sondern auch das Arzt- und Apothekenrecht einschließt.

    Die am Beispiel von zwei Vorstandsunternehmen durchgeführten Analysen der bestehenden Versicherungssituation mit aufgezeigten Schwachstellen bzw. Möglichkeiten war professionell und seriös. Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihnen diesen Service zu empfehlen. Im Ergebnis sollte sich Ihr Versicherungsschutz zumindest kostenneutral verbessern, sofern sich nicht sogar Kostenvorteile für Sie ergeben. Der Service der "Absicherungsinventur" ist für Fachverbandsmitglieder kostenlos.

    Ihr Ansprechpartner für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist: Michael Jeinsen, Beiratsmitglied des Heilwesen-Netzwerks für Apotheken und Sanitätsfachhäuser.

    Fachverband für Orthopädietechnik und Sanitätsfachhandel Nordost e.V.
    Giesebrechtstraße 7 , 10629 Berlin
    Tel: 030 - 398 99 40
    www.gesundheitnordost.de

Kontakt

PAB Versicherungsmakler
Michael Jeinsen
Oberhofer Weg 68
12209 Berlin

Tel.: 030 - 715 430 43
Fax: 030 - 715 430 44

Handwerker-Service

Ist etwas zu Bruch gegangen oder hat nach einem Wasser-schaden die Einrichtung gelitten, dann helfen wir Ihnen auch mit unserem Handwerker-Service weiter. Wir kooperieren nämlich mit verschiedenen Betrieben, die Ihr Sanitätshaus schnell wieder auf Vordermann bringen. Erfahren Sie mehr

Heilwesennetzwerk

Wir sind Mitglied im Heilwesennetzwerk RM eG. Der genossenschaftlich organisierte Zusammenschluss ist die Interessenvertretung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie Heilberufe, Hebammen, Apotheken und den Sanitätsfachhandel. Zweck der Genossenschaft ist es, die Wirtschaftlichkeit der gesamten Gesundheitsbranche zu stärken.

Initiative für Sie

Ebenso sind wir Teil der Interessenvereinigung Apotheken- und Praxisschutz (IAP) im Heilwesennetzwerk eG. IAP ist eine Verbindung von Maklern, die sich auf die Beratung von Gesundheitsdienstleistern spezialisiert haben. Hier finden Sie die Berater, auf die Sie sich verlassen können. Denn alle IAP-Berater kennen die Besonderheiten der Gesundheitsbranche.

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