Bei Wasserschäden kann es helfen, Apotheker zu sein

15.08.2013 16:25

AssCompact: Das Hochwasser in diesem Sommer wird für Betroffene und Versicherungen teuer. Zu diesem Schluss kam unter anderem die Ratingagentur Fitch. Mit zwölf Milliarden Euro beziffert sie den volkswirtschaftlichen Schaden im Land. Das wären rund 400 Millionen Euro mehr als beim Jahrhunderthochwasser von 2002. Allein die Versicherungswirtschaft muss dieser Einschätzung zufolge mit Kosten von etwa drei Milliarden rechnen. „Nach aktuellem Stand gibt es dieses Mal mehr versicherte Schäden, auch weil die Menschen nach der Elbe-Flut 2002 verstärkt ihre Häuser gegen Überschwemmung versichert haben“, bestätigt Dr. Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), die größere Last, die Versicherer tragen müssen. 

Dass solche extremen Hochwasser in Zukunft vermehrt auftreten, darauf müssen sich Menschen und Versicherungen einstellen. Laut einer Klimastudie des GDV kann bis zum Ende dieses Jahrhunderts mit einer Verdoppelung – je nach Szenario sogar mit einer Verdreifachung – der Schäden gerechnet werden. Kein Wunder also, wenn einige Versicherer angesichts dieser ungemütlichen Aussichten versuchen, risikoreiche Verträge loszuwerden.

GDV und Verbraucherzentralen sind uneins

Noch wiegelt der GDV ab: „Insgesamt können Versicherer 99 Prozent der Gebäude unproblematisch versichern. Und auch für das verbleibende Prozent lässt sich mit Selbstbehalten oder baulichen Präventionsmaßnahmen überwiegend Versicherungsschutz anbieten.“ Allerdings gibt der Verband zu, „dass es auch unversicherbare Gebäude geben wird, weil keine wirtschaftlich sinnvolle Versicherungslösung angeboten werden kann“. Deutlich weniger rosig sehen die Verbraucherzentralen die Situation: „Problematisch ist, dass nicht alle Betroffenen eine Versicherung für Überschwemmungsschäden haben. Wie sich bei einer Anfrage der Verbraucherzentrale Sachsen an 40 Versicherer zeigte, boten die Anbieter keinen Schutz, wenn sich das Haus in einer hochgefährdeten Überschwemmungszone befand. Sie machten entweder gar kein Angebot oder klammerten den Überschwemmungsschutz aus.“

Die Freie Presse aus Chemnitz wusste bereits 2011 zu berichten, dass Versicherer alte Policen gegen Hochwasser, die noch aus der Zeit der DDR stammten, kündigen wollen. „Aufgrund der aktuellen Schadenssituation könne man die Versicherung zu den bisherigen Vertragsbedingungen leider nicht fortführen: Wir kündigen zum 1. Januar 2012“, zitiert das Blatt aus einem Schreiben eines großen Versicherungskonzerns. Solche Nachrichten rufen auch die Politik auf den Plan: „Wer als Flutopfer große persönliche Verluste erlitten hat und seine ganze Kraft ins Aufräumen steckt, braucht jetzt schnell Hilfe und Kostenerstattung. Für lange Bearbeitungszeiten hätte keiner Verständnis“, betonte etwa Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Darüber hinaus appellierte er mit Blick auf zwei Versicherungsgipfel in den Jahren 2010 und 2011 an die Versicherer, keine Verträge zu kündigen. Ob die Versicherer auf ihn hören, muss sich noch zeigen. Zweifel dürften – siehe Verbraucherzentralen – angesagt sein.

Multirisk-Policen für bestimmte Berufe bieten Lösungen

Was aber können Versicherte machen, die ihren Hochwasserschutz verloren haben? Zumindest für einige Berufsgruppen – Apotheker, Inhaber von Sanitätshäusern, Zahnärzte und niedergelassene Ärzte – hat der Berliner Makler Michael Jeinsen einen Tipp: Multirisk-Policen. „Manchmal hört man, dass Versicherer viel versprechen, aber im Schadensfall kneifen. Doch es gibt auch Anbieter, die wirklich funktionieren, wenn es drauf an kommt“, sagt Jeinsen. Er muss es wissen, denn er hat einige Apotheken mit der Multirisk-Police PharmAssec abgesichert und gerade jetzt laufen zahlreiche Schadensfälle in Berlin, Brandenburg und anderswo auf. Ein solcher Fall ist die Phönix-Apotheke in Delitzsch bei Dresden.

Gleich von zwei Seiten – durch die Haupteingangstür und einen Nebeneingang – drang in der Nacht auf den 21. Juni Wasser in die Phönix-Apotheke ein. „Das war der reinste Horror“, sagt Apothekerin Ulrike von Wilmowski, die von ihrem Hausbesitzer noch in der Nacht des Wassereinbruchs alarmiert wurde. Gemeinsam mit Mitarbeitern und dem Hauseigentümer stemmte sie sich gegen die Fluten und konnte in letzter Sekunde viele Medikamente retten. Trotzdem ist der Schaden groß. Auf runde 20.000 Euro beziffert von Wilmowski ihre Kosten.

Police zahlt für Container, Shuttle-Bus oder Miete

Zudem steht eine Renovierung an: „Unsere Kunden werden aber nicht unter der Sanierung leiden müssen,“ betont von Wilmowski, „wenn es soweit kommt, werden wir die Versorgung über unsere Wappen-Apotheke sicher stellen.“ Die Apothekerin kann sich vorstellen, ihre Kunden mit einem Shuttlebus zu ihrer zweiten Apotheke transportieren zu lassen. Als Alternative könnte sie sich auch eine Apotheke im Container vorstellen. Die Ideen stammen von ihrem Versicherungsmakler. Ihm zufolge würde die Multirisk-Police PharmAssec die anfallenden Kosten übernehmen.

Kein Einzelfall: 76.500 Euro habe ihn der Wassereinbruch am 20. Juni mindestens gekostet, rechnet Stefan Fröhling, Inhaber der Alten Apotheke in Bonn-Mehlem, vor. „Der Mehlemer Bach liegt 100 Meter von der Apotheke entfernt. Ich hätte nie gedacht, dass der mir mal Probleme bereiten würde“, wundert sich Fröhling noch heute. Auch hier griff die Multirisk-Police anstandslos: Fast sofort kam ein Gutachter, um den Schaden zu bewerten. Nun kann der Apotheker damit rechnen, dass er Arzneien und Möbel kurzfristig zum Neuwert ersetzt bekommt. „Das ist angesichts der Summe auch dringend nötig“, betont Fröhling. Wichtig für ihn sind schnelle Abschlagszahlungen, noch bevor den Handwerkerrechnungen einlaufen, und die Regulierung solcher Kosten, die nur in Apotheken auftreten können. Das sind zum Beispiel Anordnungen des Pharmazierates, Schäden an Medikamenten durch defekte Kühlschränke oder bei Stromausfall. Seine Police garantiert das alles.

Ähnlich positive Erfahrungen hat Michael Ernst, Inhaber der Mohren-Apotheke in Coburg, gemacht. Rund 65.000 Euro beträgt ihm zufolge der Schaden in seiner Apotheke. Auch bei ihm gibt es mit dem Versicherungsschutz von PharmAssec keinerlei Probleme. Das können Eduard-Günther und Christian Lindinger aus Passau nur bestätigen. Die beiden Apotheker – Vater und Sohn – haben wegen eines Wasserschadens Räume im ersten Stock des Gebäudes, in dem ihre Apotheke untergebracht ist, gemietet. Zu ihrer Überraschung hat PharmAssec angekündigt, sich an den Mietkosten zu beteiligen. Auch hier kam eine Gutachterin sofort, um den Schaden zu begutachten. „Ich bin platt, wie schnell die Versicherung reagiert hat“, so Christian Lindinger.

„Die gute Nachricht ist, dass es mit PharmAssec für Sanitätshäuser, DentAssec für Zahnärzte und VitAssec für niedergelassene Ärzte einen vergleichbaren Schutz für andere Berufe gibt“, findet Jeinsen. Die schlechte Nachricht ist, dass es solche Multirisk-Policen nicht für alle Berufe und schon gar nicht für Privatpersonen gibt.

 

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Hintergrund:

Die PharmAssec GmbH aus Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg) ist seit mehr als 20 Jahren als Assekuradeur für Apotheken tätig. Damit steht seit fast einem Vierteljahrhundert allen Apothekern und Apothekerinnen – mittlerweile auch Sanitätshäusern – in Deutschland eine bewährte Multirisk-Police zur Verfügung. Zeiten, in denen sich Apotheker sorgen mussten, ob Sie trotz einer Vielzahl von Versicherungen nur einen lückenhaften Schutz haben, gehören der Vergangenheit an. PharmAssec ist ein beim Deutschen Patentamt geschützter Markenname. Neben PharmAssec gibt es weitere Multirisk-Policen für Zahnärzte (DentAssec) und für niedergelassene Ärzte (VitAssec). Alle Konzepte bieten einen umfänglichen Schutz, der vielfach über das hinausgeht, was am Markt üblich ist. So bezahlen beispielsweise die Policen auch dann bei behördlichen Maßnahmen (zum Beispiel Stromabschaltungen oder Evakuierungen), wenn kein versicherter Sachschaden beim Versicherungsnehmer vorausgegangen ist.

 

Kontakt:
PharmAssec GmbH
Paradiesstraße 1
73230 Kirchheim unter Teck

E-Mail: info@pharmassec.de
Internet: www.pharmassec.de

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