Dank Facebook blieb die Mohren-Apotheke offen

25.06.2013 11:05

COBURG.   Der Schaden durch den Starkregen Anfang Juni war immens: 65.000 Euro habe ihn der Wassereinbruch mindestens gekostet, rechnet Michael Ernst, Inhaber der Mohren-Apotheke, vor. „Am 8. Juni gab es bei uns in Creidlitz einen unfassbaren Starkregen, so dass das Wasser in Strömen die Straßen herunter kam“, erinnert sich Ernst. Trotzdem konnte der 53-jährige seine Apotheke offen halten. Zu verdanken hat er das seinen Kindern. Denn die haben sofort über Facebook ihre Freunde alarmiert, so dass in kürzester Zeit zehn freiwillige Helfer alles, was in der Apotheke stand, ein Stockwerk höher getragen haben. Eine Schließung war daher trotz der Schäden nicht nötig.


Die Mohren-Apotheke im Starkregen

„Das war ein ganz schöner Schock, als das Wasser von vorn in die Offizin und dann weiter in die tiefer liegenden hinteren Räume strömte“, betont Ernst. Gegen den Regen half nichts: Innerhalb kürzester Zeit waren Lager, Labor und Sozialraum überflutet. Im Keller stand das Regenwasser meterhoch und hinterließ einen Totalschaden. „Das so etwas passieren kann, hätte ich nie gedacht“, sagt Barbara Ernst. Früher wäre das übrigens nicht möglich gewesen, erzählt sie, „denn da lag die Straße tiefer und bildete eine natürlichen Abflussrinne“. Außerdem, ergänzt Apotheker Ernst, habe die Bahn ihre Trasse hinter dem Haus nicht ordnungsgemäß gewartet: „Die Abwasserrohre waren so verstopft, dass nichts ablaufen konnte“.

Dank der vielen helfenden Hände, die die beiden Kinder der Inhaberfamilie via facebook alarmiert haben, konnten jedoch das Warenlager, die Labor-Geräte und sogar der Apotheken-Kühlschrank rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Waren wurden in die höher liegende Offizin geschafft. „Das sah aus wie beim Lenzen auf Schiffen“, sagte Frau Ernst, die an den Tag Dienst hatte. „Mit einer Menschenkette kamen die Packungen wohlbehalten oben an.“ Knietief im Wasser stehend hätten die Helfer zusätzlich alles hochgestellt, was nicht niet- und nagelfest war, erzählt die Apothekerin.

Nur der Keller sei nicht zu retten gewesen, denn da sei das Wasser in Sturzbächen durch alle Öffnungen hineingeflossen. „Doch das hat unsere Versicherung umgehend reguliert, genauso wie die Wasserschäden in den oberen Apothekenräumen“, sagt Ernst. Zum Glück hatte er seine Apotheke mit einer Spezial-Police abgesichert. Diese Multi-Risk-Police, PharmAssec genannt, kommt auch für solche Schäden auf, die sich aus dem Apothekenrecht ergeben, wie zum Beispiel Anordnungen des Pharmazierates oder den Ersatz des Kühlschrankinhalts, der nötig wird, weil es zu große Temperaturschwankungen gab. 

„Wir sind den vielen Helfern dankbar, die den Schaden deutlich minimiert haben“, sagt Roland Schütze, Schadenregulierer bei PharmAssec, „aber wir hätten in jedem Fall schnell und unbürokratisch ausgezahlt“. Über die schnelle Reaktion der Versicherung freut sich auch Versicherungsvermittler Karl-Heinz Keim von AVC aus Coburg, der Ernst beraten hat: „Manchmal ist es ja so, dass Versicherer viel versprechen, aber im Schadensfall kneifen. Das ist bei PharmAssec glücklicherweise anders.“ Wichtig für ihn sind schnelle Abschlagszahlungen bei Schäden wie diesem „und vor allem, dass der Versicherer nach Überschwemmungsschäden die Police nicht kündigt“, so Keim, „denn ein guter Versicherungsschutz kann Existenzen retten“.

 

AVIE Mohren-Apotheke Creidlitz
Creidlitzer Straße 36
96450 Coburg

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