Hochwasser: Apotheke flüchtet in den ersten Stock

17.06.2013 19:30

PASSAU.   Der Hochwasserschaden bei der Wittelsbacher Apotheke Anfang Juni war beträchtlich. Ein Wassereinbruch im Lager und im Keller stellte die Inhaber Eduard-Günther und Christian Lindinger vor einige Probleme. Improvisation war das Gebot der Stunde, da die Apotheke tagelang geschlossen werden musste. Die relativ rasche Wiedereröffnung ist schließlich möglich gewesen, weil die sogenannte „Offizin“, also der Verkaufsraum, höher gelegen ist als der Rest der Apotheke und deshalb weniger beschädigt wurde und weil im ersten Stock des Hauses noch ein paar Zimmer frei waren. 


Die "Not-Apotheke im ersten Stock

Anfangs sah es so aus, als müssten Kunden für längere Zeit auf die alteingesessene Apotheke verzichten. Drei Tage gab es weder Strom, Telefon noch Wasser. Temperaturempfindliche Arzneimittel mussten in die privaten Kühlschränke der Familie Lindinger verlagert werden. Besonders schwerwiegend war der Stromausfall für die Versorgung von Seniorenheimen, da alle benötigten Daten auf den Geschäftscomputern gespeichert waren. Das Problem wurde letztlich ganz unbürokratisch gelöst: Alle Mitarbeiter hatten drei Tage lang Rufbereitschaft. Die Heime bestellten über die Handys der Angestellten, geliefert wurde dann per Bote. 

Noch sind Teile der Apotheke ein Sanierungsfall. Die hinteren Räume sind noch nicht nutzbar, da die Handwerker in Passau nach dem Hochwasser völlig ausgelastet sind. Um vor allem die Versorgung der Heime in gewohnter Qualität sicher zu stellen, wurde eine gerade leer stehende Praxis über der Apotheke am Ludwigsplatz angemietet. Zur Überraschung der Apotheker hat sich sogar ihre Versicherung bereiterklärt, sich an den Mietkosten zu beteiligen. Damit ist in der Wittelsbacher Apotheke mittlerweile fast wieder Normalität eingekehrt. Was früher „hinten“ erledigt wurde, geschieht nun „oben“. Auf die Handwerker aber wartet im hinteren Teil der Apotheke noch viel Arbeit. 

Bei dem ganzen Stress sei an Verhandlungen mit Versicherungen überhaupt nicht zu denken gewesen, erinnert sich der 44-jährige Junior. Sorgen bezüglich einer Schadensregulierung habe man sich aber schon gemacht. Dies erwies sich als überflüssig. „Dass wir Fischer und Friedl zur Seite hatten, ist das beste, was uns je passiert ist“, betonen Lindingers unisono. Die Versicherungsmakler hätten sich sofort um alle Formalitäten gekümmert. Auch eine Gutachterin ist umgehend nach Passau gekommen. „Ich bin platt, wie schnell die Versicherung reagiert hat“, so Christian Lindinger. 

Zu ihrem Glück hatten die Lindingers mit PharmAssec eine sogenannte Multi-Risk-Police für Apotheker abgeschlossen, die gegen alle denkbaren Gefahren schützt. „Ein guter Versicherungsschutz kann Existenzen retten“, findet der 65-jährige Senior. Die von der Wittelsbacher Apotheke betreuten Einrichtungen dürften dem wohl zustimmen.

 

 

Kontakt:

Wittelsbacher-Apotheke OHG
Apotheker Christian Lindinger
Ludwigsplatz 7
94032 Passau

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