Mehlemer Bach „raubt“ Apothekenkeller

19.07.2013 13:51

BONN-MEHLEM.   Der Schaden durch den Starkregen am 20. Juni war immens: 76.500 Euro habe ihn der Wassereinbruch mindestens gekostet, rechnet Stefan Fröhling, Inhaber der Alten Apotheke in Mehlem, vor. „Der Mehlemer Bach liegt 100 Meter von der Apotheke entfernt. Früher hätte ich nie gedacht, dass der mir mal Probleme bereiten würde“, sagt Fröhling. Heute weiß er es besser. Doch obwohl ungeheure Wassermassen in die Apotheke einbrachen und eine Feld der Verwüstung hinterließen, konnte der Betrieb der Apotheke nach einem Tag Unterbrechung fast ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden. 

„Das war ein ganz schöner Schock, als das Wasser in das Gebäude strömte“, betont Fröhling. Insbesondere eine Kellertür erwies sich als Einfallstor für die Flut. Innerhalb kürzester Zeit stand das Wasser 1,60 Meter hoch im Untergeschoss, in dem Möbel für eine Erweiterung der Apotheke und Arzneimittel gelagert waren. Nach der Flut waren alle im Keller gelagerten Gegenstände zerstört. Und da auch der Stromverteiler durch das Wasser beschädigt wurde, musste die Apotheke einen Tag ohne Stromversorgung auskommen. Nachdem der Keller nun innerhalb von drei Jahren zweimal vollständig geflutet wurde, wird die Apotheke zukünftig ohne den Keller auskommen. „Die ständigen Überflutungen sind wir leid“, so Fröhlich. 

Unglücklicherweise, so der Apotheker, müsse er damit rechnen, dass der Mehlemer Bach auch in Zukunft immer wieder aus seinem Bett ausbricht. Und dann ist die Überflutung der Kellerräume kaum noch aufzuhalten, da die durch keine bauliche Maßnahme vor den Wassermaßen zu schützen sind. Für die Versicherung des Apothekers ist das keine erfreuliche Aussicht. Dennoch hat sie betont, den Versicherungsschutz nicht kündigen zu wollen. Man habe sich lediglich darauf geeinigt, dass in den tiefgelegenen Räumlichkeiten keine werthaltigen Gegenstände mehr gelagert werden sollen. 

Insofern hat es sich als Glücksgriff erwiesen, dass Fröhling seine Apotheke mit PharmAssec, einer sogenannten Multirisk-Police, abgesichert hat. Die hält nicht nur den Versicherungsschutz aufrecht, trotz zu erwartender künftiger Schäden, sondern zeigt sich auch ansonsten recht kulant. Fast sofort kam ein Gutachter, um den Schaden zu bewerten. Nun kann der Apotheker damit rechnen, dass er die Arzneien und die Möbel zum Neuwert ersetzt bekommt. „Das ist angesichts der Summe auch dringend nötig“, betont Fröhling. Zufrieden mit der schnellen Schadenshilfe ist auch Versicherungsvermittler Thorsten Goldstein aus Siegburg, der Fröhling die Police empfohlen hat: „Manchmal ist es ja so, dass Versicherer viel versprechen, aber im Schadensfall kneifen. Das ist bei PharmAssec glücklicherweise anders,“ meint der Versicherungsfachmann für Apotheken. 

Wichtig für ihn sind schnelle Abschlagszahlungen, noch vor den dicken Handwerkerrechnungen und die Regulierung auch solcher Kosten, die nur in Apotheken auftreten können. Das sind zum Beispiel Anordnungen des Pharmazierates und Schäden an Medikamenten durch defekte oder auch nur zeitweilig ausgefallene Kühlschränke. „Ein guter Versicherungsschutz kann Existenzen retten“, ist Goldstein überzeugt. Apotheker Fröhlich kann ihm da nur zustimmen, seine Kunden wohl auch.

 

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