Wie PharmAssec die Hochwasserschäden bei Apotheken reguliert

21.08.2013 20:06

(ac)  Aufgrund des Hochwassers rechnen die Versicherungen mit etwa 3 Mrd. Euro Kosten. Doch das dürfe kein Grund für Versicherer sein, nun die Verträge zu kündigen, meint Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Wer als Flutopfer große persönliche Verluste erlitten hat und seine ganze Kraft ins Aufräumen steckt, braucht jetzt schnell Hilfe und Kostenerstattung. Für lange Bearbeitungszeiten hätte keiner Verständnis.“

„Ob sich die Versicherer daran halten, bleibt abzuwarten“, meint der Berliner Spezial-Makler Michael Jeinsen. Zumindest einige Berufsgruppen – Apotheker und Sanitätshaus-Inhaber, Zahnärzte und Allgemeinmediziner – können seiner Meinung nach aufatmen, wenn sie sich mit einer Multirisk-Police abgesichert haben: „Manchmal hört man, dass Versicherungen viel versprechen, aber im Schadensfall kneifen. Doch es gibt auch Anbieter, die wirklich funktionieren“, sagt Jeinsen, und meint damit die PharmAssec GmbH aus Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg), die seit mehr als 20 Jahren als Assekuradeur für Apotheken tätig ist. Aktuell betreut Jeinsen einige Schadensfälle, die er wie folgt beschreibt:

Police will für Shuttle-Bus oder Container zahlen

Gleich von zwei Seiten drang Wasser in die Phönix-Apotheke ein. „Das war der reinste Horror“, sagt Apothekerin Ulrike von Wilmowski, die sich noch in der Nacht mit ihren Mitarbeitern gegen die Fluten stemmte und in letzter Sekunde viele Medikamente rettete. Aber Inventar und Geräte im Wert von über 50.000 Euro sind betroffen. Den ersten Scheck von ihrer Versicherung hatte sie fünf Tage nach der Schadenmeldung in Händen. Nun steht eine Renovierung an: „Unsere Kunden werden aber nicht darunter leiden“, betont von Wilmowski. Sie kann sich vorstellen, ihre Kunden mit einem Shuttlebus zu ihrer zweiten Apotheke zu transportieren oder einen Verkaufscontainer aufzustellen. Die dafür die anfallenden Kosten würde PharmAssec übernehmen.

Kein Einzelfall: 76.500 Euro habe ihn der Wassereinbruch im Juni mindestens gekostet, rechnet Stefan Fröhling, Inhaber der Alten Apotheke in Bonn-Mehlem, vor. „Der Mehlemer Bach liegt 100 Meter von der Apotheke entfernt. Ich hätte nie gedacht, dass der mir mal Probleme bereiten würde“, wundert sich Fröhling noch heute. Auch hier griff die Multirisk-Police: Sofort kam ein Gutachter, um den Schaden zu bewerten. Nun kann der Apotheker damit rechnen, dass er Arzneien und Möbel kurzfristig zum Neuwert ersetzt bekommt. 

Noch schlimmer ist Patrick Kolbe aus Dresden-Laubegast dran. Im Juli stand seine Apotheke tagelang unter Wasser: Totalschaden. Noch heute ist seine Avesana-Apotheke geschlossen und die Betriebsunterbrechung dauert noch bis Ende September an. „Die Versicherung hat einwandfrei funktioniert. Ich kann sie nur empfehlen“, sagt Apotheker Kolbe.

Ähnlich positive Erfahrungen hat Michael Ernst, Inhaber der Mohren-Apotheke in Coburg, gemacht. Rund 65.000 Euro beträgt ihm zufolge der Schaden in seinen Räumen. Auch bei ihm gibt es mit PharmAssec keinerlei Probleme. Das können Eduard-Günther und Christian Lindinger aus Passau nur bestätigen. Die beiden Apotheker – Vater und Sohn – haben wegen der steigenden Pegel kurzerhand leer stehende Räume im ersten Stock des Gebäudes, in dem ihre Apotheke untergebracht ist, angemietet. „Wir sind dem Wasser zuvor gekommen“, schmunzelt der Senior. Zu seiner Überraschung will sich der Assekuradeur an den Mietkosten beteiligen. „Ich bin platt, wie schnell die Versicherung bei der gesamten Schadenregulierung reagiert hat“, so Christian Lindinger.

„Die gute Nachricht ist, dass es mit PharmAssec für Sanitätshäuser, DentAssec für Zahnärzte und VitAssec für niedergelassene Ärzte einen vergleichbaren Schutz für andere Berufe gibt“, findet Jeinsen. Die schlechte Nachricht sei, dass es solche Multirisk-Policen nicht für alle Berufe und schon gar nicht für Privatpersonen gibt.

Der Artikel erscheint in Ausgabe September 2013.
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